Behandlung von Kaufunktionsstörungen

Ein ausführliches Arztgespräch und eine Untersuchung des Kausystems bilden die Grundlage für die Diagnosestellung. Komplexere Kiefer-Gesichtsschmerzen können auch weitergehende Untersuchungen oder den Einsatz bildgebender Verfahren erfordern.

Die Behandlung wird individuell auf den Patienten und die jeweiligen Untersuchungsergebnisse abgestimmt und soll in erster Linie schonend und reversibel durchgeführt werden. Dazu zählen Verhaltensänderungen, physiotherapeutische Massnahmen (auch selbständig zu Hause durchführbar), Entspannungsübungen, Medikamente oder auch Aufbissschienen.

Als Aufbissschiene kommt am häufigsten die Michigan-Schiene zum Einsatz. Diese ist aus durchsichtigem, hartem Kunststoff und wird meist nachts im Oberkiefer getragen. Sie kommt auch zur Behandlung des Zähneknirschens ohne MAP-Beschwerden zum Einsatz.